Ein Märchen namens Siroma...

....es war einmal

April 1998:

Das Einrichten von irgendwelchen seltsamen Materialien, in den Räumen eines Kellers, irgendwo in Deutschland. Irgendwo? –  Nein in einem kleinen Dorf Namens Roßbach und seltsame Materialien? Naja, stimmt nicht ganz, nur für manchen Außenstehenden des kleinen Dorfes erschien es damals so.

Oktober 1998:

Als die Abgabe der Anmeldung beim Gewerbeamt anstand, wusste Mirko, der Chef der Siroma, zu diesem Zeitpunkt nicht wie viel Kraft, Energie, aber auch wie viel Freude ihm diese Eintragung seines Gewerbes mit den Inhalten Tattoo & Piercen kosten würde.

November 1998:

Die Eröffnung – eine kleine, aber feine Feier, bei der sogar einige aus dem Dorf vorbei schauten. Bis heute wissen wir nicht: aus Neugier oder … aber egal schön war´s.

Februar 1999:

Die täglichen Öffnungszeiten sind ab jetzt von Montag bis Freitag 14°° – 20°° Uhr – es standen am Anfang nur 2 Räume zur Verfügung. Ein Wartebereich für die Kunden und einer der mit allen Materialien fürs Tätowieren und Piercen ausgestattet war. Dadurch ging natürlich nur eins von beiden, tätowieren oder piercen und das manchmal im Wechsel und sicherlich auch zum Spaß der Kunden. Es kam aber nie zu Verwechslungen, dass vielleicht ein Tattookunde ein Piercing bekam, EHRLICH.

Juni 1999:

Die aller erste Erweiterung der Räumlichkeiten stand an, Anzeige lautet: „Ausweichmöglichkeiten gesucht“ Mirko‘s Garage muss darunter leiden. Wo früher sein Auto parkte, entstehen, in Eigenleistung, zwei separate Bereiche fürs Tätowieren und Piercen, sowie ein größerer Wartebereich für die Kunden.

August 1999:

In manchen Firmen ist das sicherlich anders, aber bei uns war eh immer alles etwas verrückter, deshalb folgte erst jetzt der Einbau einer richtigen Küche für Kunden und Mitarbeiter. Vorher hat es nur eine Kaffeemaschine gegeben und das Geschirr wurde in den Privaträumen der oberen Etage wieder auf Hochglanz poliert.

September 1999:

Fast Einjähriges – was schenkt man sich und der Firma? Der Kauf eines Firmenwagens sollte es sein – ein Renault Twingo, nicht lachen, aber Mirko hat dieses Auto geliebt.  Es wurde beklebt, gehegt und stand von nun an, als Werbefläche zur Verfügung. Kerle nee, was war Mirko stolz, wie Oscar oder Harry ist ja auch egal.

Januar 2000:

Ein erstes Gespräch mit Nally, bezüglich Ihrer Ausbildung bei uns als Juwelierfachverkäuferin – HA eigentlich als Tätowiererin, aber man muss jedem Kind einen Namen geben und der Name für Ihre Ausbildung war Juwelierfachverkäuferin.

Februar 2000:

Nally beginnt bei uns als Praktikantin, um Ihre Tauglichkeit zum Tätowieren zu prüfen und sich einzugewöhnen. Denn eine Lehre geht nun mal erst im August los und so lang ist man Praktikantin.

August 2000:

Nally beginnt Ihre Ausbildung bei uns. Als erste Auszubildende in Hessen, die eine IHK anerkannte Ausbildung in einem Tattoo- und Piercingstudio absolviert. JA wieder ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Siroma. Sie lernt bei uns Juwelierfachverkäuferin und im zweiten Bildungsgang, wie gesagt, das Tätowieren.

Oktober 2000:

Die Fertigstellung des hinteren Flures nimmt Ihren Lauf, damit die Kunden das gesamte Studio begehen können und Nallys neuer Arbeitsbereich entstehen kann. Natürlich viel jeder Erweiterung des Studios, auch immer ein Privatbereich zum Opfer, was seinen Höhepunkt 2007 erreicht, aber dazu später

Dezember 2000: 

Erste Gespräche mit Pichet Warnig, einem Tätowierer aus Thailand. Damit er die weite Reise ins schöne Roßbach antritt, um uns als Gast-Tätowierer zu unterstützen, müssen Gespräche geführt werden. Deutsch nein danke – ab dem ersten Telefongespräch Englisch! Eigentlich kein Problem, wenn es einer von beiden Beteiligten wenigstens richtig könnte.

Januar 2001:

Pichet ist für ein viertel Jahr bei uns im Studio und eine wirkliche Bereicherung. Das tollste was er erlebte darf – seinen ersten Schnee.

August 2001:

Wir stellen die erste Servicekraft auf Nebentätigkeit ein, da Nally jetzt schon kleine Tattoos selber sticht und sowie so nicht so gerne im Service war, ist das eine wirklich gute Entscheidung.

Januar 2002:

Fast ein halbes Jahr standen wir still, nun aber war es wieder soweit Ideen waren da und wurden umgesetzt. Die Entwicklung unserer ersten Internetseite mit der Firma Com-pose, Hünfeld, trat in Aktion. Sie geht einen Monat später, wenn auch hier und da noch etwas holprig, an den Start. Um neun Jahre später, als Historie zu dienen.

Mai 2002: 

Wir führen die ersten Gespräche mit Maik, einem netten Jungen aus der Nachbarschaft, ob er das Piercen erlernen möchte, um Mirko, den Chef der Firma, etwas zu unterstützen.

Juni 2002: 

Maik beginnt seine Ausbildung, als Piercer bei uns in der Siroma– Anfangs noch nebenher, dann mit mehr Zeiteinsatz und unentgeltlich, was heute fast undenkbar ist. Denn, wer opfert schon seine Freizeit ohne Bezahlung für seinen Traum. Zumal alle Menschen in seinem näheren Umfeld Ihm abgeraten haben. Mittlerweile ist das anders, selbst die größten Kritiker sind stolz auf Maik.

September 2003:

Maik übernimmt den Piercingbereich von Mirko  nun komplett.  Denn durch das stetige wachsen des Studios, muss Chef‘chen immer mehr administrative Aufgaben übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir 2 Tätowierer, 2 Piercer und eine Servicekraft.

Oktober 2003:

Dany ein „Schwaben Mädel aus Stuttgart“ bewirbt sich um eine Ausbildung zur Tätowiererin. Nach dem wir Ihre gemalten Kunstwerke gesehen und einige Gespräche führten, stand für uns fest: Wir bilden Sie aus.

Februar 2004: 

Mirko trennt sich von seiner damaligen Frau und Geschäftspartnerin, sie bekommt eine Abfindung und zieht sich aus dem geschäftlichen Teil des Studios zurück, arbeitet aber noch ein paar Monate mit bis Danys Ausbildung so weit vorangeschritten ist, dass Sie kleinere Tattoos übernehmen kann. Ihre weitere Ausbildung liegt nun in der Hand von Nally und Mirko, was Sie durch immer bessere und künstlerisch Anspruchsvollere Arbeiten auch unter Beweis stellt.

Juni 2004: 

Nach jedem Regentag geht auch wieder die Sonne auf und Mirko lernt seine heutige Frau Alexandra kennen und lieben. Da sie in dem Bereich Nagel-design zu Hause ist, stellen Beide die Überlegung auf, ob Sie sich nicht als Selbstständige Nailart Designerin  mit einem Nagelstudio in der Siroma untermietet. Dadurch wird aus der Siroma: die Siroma – Sunshine, was aber erst etwas später Öffentlich gemacht wird.

August 2004: 

Nach einer hektischen und nervenaufreibenden Umbauphase eröffnet Alex den Bereich Nail Art unter dem Namen Sunshine Nails and Beauty.

Oktober 2004:

Dany ist nun soweit, so dass sich Mirkos Exfrau komplett aus dem Tagesgeschäft zurückziehen kann, was für alle Beteiligten ein wichtiger Schritt ist.

Februar 2005: 

Alex bildet sich in Ihrem Beautybereich weiter und nimmt die Sparte des Permanent Make Up mit in Ihr Programm auf und es entsteht ein weiterer Raum – diesmal ausschließlich für Permanent Make Up. Bedenkt bitte immer: Bei jeder Erweiterung fiel ein Stück des Privaten Bereiches von Mirko, der Firma zum Opfer, ja er wollte es ja so.

Juni 2005: 

Der PM Raum nimmt Gestalt an und die komplette Firma bekommt einen neuen Namen. Von nun an sind wir die “SIROMA – Sunshine” und können nun gemeinsam, unsere Kunden in den Bereichen: Tätowieren, Piercen, Permanent Make Up und Nail-Design glücklich machen. Von nun an sind wir ein Team von 6 Personen welches für Euch versucht jeden Tag Ihr Bestes zu geben. Was wir auch mit dem Höchsten was ein Studio erhalten kann, zurück bekommen, nämlich mit Eurer Dankbarkeit und Treue.

Oktober 2005:

Mirko absolviert die Prüfung zum Heilpraktiker – leider nicht ganz erfolgreich wie er es sich erhofft hatte – 18 Fehler – bei 15 hätte er den Titel des Heilpraktikers gehabt. Aber echt schwer war sie, ist keine Entschuldigung!

Januar 2006: 

Nally eröffnet den Wunsch, dass sie gerne Nachwuchs hätte – 3 Wochen später eröffnete Dany unserem Team, dass sie ca. in einem Jahr zurück in ihre Heimat Stuttgart möchte. Wieder einmal ziehen ein paar Regenwolken über den Himmel der Siroma – Sunshine auf. „Was uns nicht umbringt – macht uns nur härter“ hat Mirko oft gedacht, vielleicht ein blöder Spruch, aber manchmal hilft er.

Februar 2006: 

Mirko versucht seine Fähigkeiten vom Tätowieren wieder zu reanimieren. Leider gestaltet sich das Vorhaben nicht so einfach, wie er es sich in seinem jugendliche Leichtsinn vorgestellt hat: Theoretisch ist alles klar – nur seine Hand will nicht wie er will. Viele Kunsthäute gehen dahin sowie der Wunsch nach einer Wiederholung seiner Heilpraktiker Prüfung. Was sich leider bis 2011 noch nicht umsetzen ließ, wie die folgenden Jahre zeigen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

April 2006: 

Bärbel tritt in unser Leben und wird als Reinigungskraft ein fester Bestandteil im Team. Wie man sieht, war dies die richtige Entscheidung, denn unser Bärbelchen ist bis zum Heutigen Tag noch bei uns und glücklich – hoffen wir wenigstens.

August 2006: 

Trotz oder grade weil es so vielen Ups and Downs in den letzten Wochen, Monate und Jahren gab. Entschließen sich Alex und Mirko, dass sie sich  “Trauen“ sollten. Sie heiraten am 26.08.2006 und dieser Tag wird zum schönsten und glücklichsten in diesem verwunschenen Jahr 2006.

Oktober 2006: 

Mein Training im Bereich Tätowieren nimmt Formen an – Zeitgleich beginnt Kai seine Ausbildung zum Tätowierer – bis zu diesem Zeitpunkt war er ein hochtalentierter Sprayer mit einigen Ambition zum Tätowierer – er bringt viel Talent mit, was sich in den nächsten Jahren auszeichnen wird.

März 2007: 

Maik bildet sich weiter, in den Bereichen Implantate und wir erweitern den Piercingbereich bereits 3 Monate später mit dem Angebot der Dermal Anchor und Skin Diver.

September 2007: 

Dany verlässt uns nun endgültig. Kai und Mirko haben, die voran gegangenen Monate, so hart an sich gearbeitet, dass sie bereits Nally im Bereich der Tattoo- Kunst unterstützen können. Wobei Nally sicherlich zu diesem Zeitpunkt noch den Größten Teil dazu beiträgt, dass die Siroma – Sunshine das ist und bleibt was sie bis Dato immer war.

November 2007: 

Ein kleiner Schritt für die Menschheit ein großer für uns. Alex und Mirko entschieden sich aus den oberen Räumlichkeiten auszuziehen um das Studio dort hin zu erweitern. – Der Augenblick war da, vor dem ich mir schon so viele Gedanken gemacht hatte, die Siroma – Sunshine wollte alles und wir mussten weichen. Ob es die Richtige Entscheidung war konnten wir zu diesem Augenblick noch nicht sagen.

Januar 2008: 

Die Zusammenarbeit mit unserer Servicekraft gestaltet sich zunehmend schwieriger und ich spreche meine erste offizielle Kündigung aus – ein schwerer Schritt aber unvermeidbar.

Februar 2008: 

Wer alles kann – muss auch alles machen. Mirko übernimmt den Bereich des Services und arbeitet eine neue Servicekraft ein – was sich am Anfang schwieriger gestaltet als vorher gedacht. Anfang Juli ist es dann endlich so weit und Patze kommt ins Team und entlastet mich im Servicebereich etwas, da Sie zwei Kinder hat nur Stundenweise.

März 2008: 

Durch die fehlende Servicekraft gehen die Um- und Ausbaumaßnahmen im oberen Bereich langsamer voran als geplant und der Eröffnungstermin wird 2 Mal verschoben. Wir hassen so etwas.

August 2008: 

Nach zähem Ringen, steht der Eröffnung nichts mehr im Wege. Im oberen Stock befinden sich nun die Bereiche: Permanent Make Up, Nail-Design, Massagen und ein Frisör – Die Firma “Cocoon”  wieder – so dass die Kunden nun mühelos einen ganzen Tag bei uns verbringen könnten.

November 2008: 

Nally sucht das Gespräch und eröffnet Mirko, dass ihr Kinderwunsch nun in Erfüllung gegangen sei und sie im ersten Monat schwanger war. Des einem Freud ist des anderen Leid sagt man doch. Ich hab mich für Nally gefreut, aber das hieße für uns, dass sie nur noch wenige Monate aktiv mitarbeiten könnte.       Sie signalisiert zwar, dass sie nach der Geburt gerne in Teilzeit weiter tätowieren würde, was aber für eine gewisse Zeit wieder ein Engpass hieß, was schließlich und endlich unsere Kunden an den langen Wartezeiten merkten. Zum Glück hatte Kai sich schon sehr gut ins Studio mit eingearbeitet und er wird sicherlich einen Großteil abfangen können. Hoffnung!

Januar 2009: 

Irgendeine Laura möchte ein freiwilliges Praktikum bei uns machen, teilte man mir mit – was an sich nichts besonderes ist, da wir ab und an Praktikanten unter unserem Dach hatten, doch am Ende des Praktikums fragte Mirko Sie sehr beiläufig, ob sie malen könne – sie antwortete fast etwas lapidar mit einem “jjjoaaarrrr” – und wir waren überrascht wie viel Talent Sie jetzt schon hatte  – denn JA sie kann malen und JA der Gedanke drängt sich auf das ist eine Tätowiererin ist.

Februar 2009: 

Erste Gespräche mit Lauras Eltern, ob sie nicht eine Ausbildung bei uns machen will, gestalten sich etwas holprig. „Eigentlich soll meine Tochter etwas Ordentliches lernen.“ Ja so sind auch noch im 20ten Jahrhundert Vorurteile an der Tagesordnung.

Februar 2009:

Mit Bine, einer guten Kundin unseres Studios, wurden erste Gespräche von Alex und mir geführt, ob sie nicht als Unterstützung mit in den Bereich der kosmetischen Fußpflege und Nailart unser Team verstärken wolle.

März 2009: 

Der Bereich der kosmetischen Fußpflege wird eingerichtet und Bines Ausbildung vorangetrieben.

April 2009: 

Bine wird in Teilzeit eingestellt und Ihre Ausbildung bei der Firma LCN weiter manifestiert.

April 2009: 

Laura ist freiwillig immer mal wieder bei uns und malt – desweiteren tätowiert sie auf Kunsthaut und wir sind alle immer wieder erstaunt über ihr Talent und mit was für eine Leichtigkeit sie das tätowieren aufnimmt.

Mai 2009: 

Mirko hat viele Gespräche mit der IHK und den Eltern von Laura geführt, bezüglich Ihrer Ausbildung, und wir bekommen endlich ein “GO” von allen Seiten.

August 2009: 

Laura beginnt Ihre Ausbildung bei uns – im ersten Gang als Kauffrau im Einzelhandel und im zweiten Bildungsgang als Tätowiererin. Nun Sind wir bereits 11 Leute im Team und wir wollen weiterhin das Beste für unsere Kunden, wenn auch im Hintergrund der ein oder andere Kampf gekämpft wird. Nally bekommt Ihr Kind und Servicekräfte gehen und kommen. Patze und Mirko kämpfen, um den Bereich der Servicekraft auszufüllen.

Februar 2009: 

Die Arbeit mit Bine läuft leider nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, und unterschiedliche Ansichten lassen uns zu dem Entschluss kommen, dass wir besser getrennte Wege gehen.

März 2009: 

Aber wie sagt man so schön:“ Nach jedem Regentag scheint auch wieder die Sonne. Nally kommt Stundenweise zurück und der Bereich Service wird durch drei Personen geteilt Patze, Michel (Michaela kurz Michel aus Löneberg) und Mirko.  Zu diesem Zeitpunkt sind wir 9 Leute im Studio und es werden noch mehr, was ich damals gar nicht glauben wollte.

Mai 2009: 

Mirko hatte einen Gedanken, der sich immer mehr manifestiert. Tattoos gestalten und tätowieren ist eine Wunderschöne Aufgabe. Aber was ist mit den Menschen die sich nicht in die Hand eines professionellen Tattoostudios begeben haben und gerne Ihr Tattoo weg hätten und mit einem Cover Up wirklich nichts zu machen ist.  – Ein Laser muss her.-  Der Gedanke ist gut, aber die Ausführung gestaltet sich wirklich schwierig und dauert über zwei Jahre und einige Selbstversuche, was er damals aber nicht wusste. Besser so.

Januar 2010: 

Nally deutet an das Sie etwas überfordert ist mit zwei Job sei, die Beide echt viel Verantwortung verlangen – tätowieren und Mama sein. Deshalb entscheidet Sie sich ganz Mama zu sein und verlässt uns endgültig. Des einem Leid ist, wie immer, des anderen Freud. Denn was nun passierte, war nicht abzusehen.  Laura ist seit dem Tag als uns Nally verlassen hat, wie ausgewechselt und macht Sprünge, dass Mirko kaum mit kommt. Nicht das Nally etwas damit zu tun hatte, aber wir wissen nicht was es war: Sie traute sich noch mehr zu, was dann in dem Gipfel April 2010 endete.

April 2010: 

Hat sie es, wie schon gesagt, mit großen Sprüngen auf den Gipfel getrieben und macht Ihr erstes Portrait mit einer Hingabe und Sorgfalt, dass uns allen die Spucke weg bleibt. Und so ist wenigsten ein Teil der Firma schon mal sehr gut geregelt:  Maik pierct und Kai und Laura machen unsere Kunden mit ihren künstlerischen Gemälden glücklich. Wenn auch der Service immer mal wieder ins Schwanken kommt, so sind doch diese Bereiche sehr gut besetzt.

Mai 2010: 

Eine weitere Firma hält Einzug ins  Rossbacher Haus. Vevendi mit Nadja, die in Eigenregie die Bereiche Nägel und kosmetische Fußpflege ausfüllt, nachdem der Bereich, nach dem unfreiwilligen auschecken von Bine etwas ins stocken kam. Alex und Nadja teilen sich den Nagelbereich, da jeder von Ihnen seinen eigenen Kundenstamm hat, ist ein Konkurrenz denken, von Anfang an, kein Thema.

Juli 2010: 

Christel (Cristina) stößt zu uns, besser gesagt in den Bereich Cocoon Frisuren und Wellness. Hier macht Sie Ihre Lehre fertig, die Sie in Fulda begonnen hat und in Roßbach nun beenden wird.

August 2010: Die Ereignisse überschlagen sich wieder aber immer nur so extrem in den Bereich der Servicekraft. Patze ist Schwanger Michel etwas überfordert und irgendwie alles etwas schwierig. Carina die schon vor Jahren mal kurz als Servicekraft da war hilft in der größten Not aus und es klappt sehr gut man ist Älter und reifer geworden und es passt einfach. Aber Sie fängt einen neuen Job in Fulda an, da ist dann kein Platz mehr für die Siroma – Sunshine. Als bleibt der Bereich Service immer noch etwas holprig.

September 2010: 

Steffen lernt das Tätowieren auf die alte herkömmliche Art in seiner Freizeit, unentgeltlich und schafft neben bei noch Hauptberuflich 3 Schichten als Dreher. Warum er? Erstens weil er wirklich gut malen kann und weil er mit seiner Ruhe, immer schön langsam, mal etwas anderes in der Siroma – Sunshine ist. Von Maik und Kai hört man gar nichts, denken vielleicht einige von Euch, — doch nur gutes und das ist auch mal schön, denn der Bereich Service macht genug Stress

April 2011: 

Das Jahr beginnt wie es geendet hat: Nur besser. Dennis tritt auf Parkett und will Tätowierer werden. „Aber nicht bei uns, Du kannst für uns malen, wenn Du willst und mal schauen was sich daraus entwickelt.“ Das war eine Aussage von Mirko. Carina erlöst Mirko von den Qualen des Hochs und Tiefs im Service und übernimmt den Bereich endlich komplett und alleine. Traurig, dass Patze und Michel gehen, aber beide signalisierten, dass Sie so wie so gerne mehr Zeit für Ihre Kinder hätten und Carina, dass der Job in Fulda, nett ausgedrückt, Sch….e  ist. Also lass uns das Jahr beginnen gut bei uns beginnt das Jahr etwas später, besser spät wie nie.

Mai 2011: 

Dennis, ja er malte immer noch und brachte die gemalten Bilder sogar wieder und holte sich neue. So etwas waren wir bis Dato nicht gewohnt. (Gemalte Bilder sind Malaufträge von Kunden, die dieses, für Sie gemalte Motiv, dann später als Tattoo erhalten) Steffen tätowierte immer noch gut er brauchte nur noch 4 Stunden für ein Tattoo was eigentlich 2 Stunden dauerte aber er machte weiter und da ist gut so.

Juni 2011: 

Laura machte Ihre IHK zwischen Prüfung leider etwas schlechter, als erwartet: Mit nur 93% von 100%.  Na ja, aber wir haben uns trotzdem Gefreut, wenn es auch hätte besser sein können. Aber eine 1 ist nun mal eine 1 und wir haben Ihr verziehen. Ach so und Dennis malte noch immer für uns.

Juli 2011: 

Wir sind bis jetzt 11 Leute im Studio und Dennis hat bis heute gemalt und sich damit eine Lehre verdient und die er ab August bei uns antritt als Kaufmann im Einzelhandel. Was Mirko sich nur von Ihm erbeten hab, dass er weiter malt und das er die Prüfung besser macht als Laura.

August 2011: 

Das Team besteht nun aus 12 Leuten Mirko der Chef , Alex für den Bereich Nail Design und Permanent Make Up in Vorbereitung auf den Kosmetiker, Carina Service und Verwaltung, Maik Piercing, Laura, Kai und Steffen für den Bereich Tattoo, Bärbel hält alles sauber, Dany und Christel machen die Haare schön, Nadja kümmert sich um die Fingernägel und den Fußbereich, ach so und Dennis, wenn er nicht gestorben ist malt noch heute. Ende Neeeeeee er soll auch das piercen lernen den wir wollen uns immer für Euch weiter entwickel und nie aufhören für Euch ein starkes Team zu sein, damit es auch in nächster Zeit wieder heißt: Was machen die verrückten in Roßbach?

 

Euer Siroma – Sunshine Team

PS. Liebe Kunden und Freunde der gepflegten Unterhaltung.

Vielleicht hab Ihr über das ein oder andere gelacht, vielleicht auch mal mit dem Kopf geschüttelt und vielleicht hat sich der ein oder andere auch gefragt warum schreiben die das alles ins Netz?

Erstens, weil es unsere Geschichte ist, aber der wichtigste Grund seid Ihr, die Ihr all die Jahre mit uns und bei uns wart. Wir können noch so viel geben und verrückt sein, wenn es Euch, liebe Kunden und Freunde der Siroma – Sunshine nicht geben würde. Dann würde es auch nicht das kleine verrückte Haus in Roßbach geben mit vielen schönen und auch blöden Erlebnissen.

Danke Euch allen und wir wünschen uns noch viele, viele Jahre mit Euch. Damit es auch Morgen wieder heißt was machen die Verrückten in Roßbach.